Die weibliche Lust ist ein faszinierendes und zugleich oft missverstandenes Thema. Während die männliche Sexualität häufig als simpel und direkt dargestellt wird, ist die weibliche Sexualität ein komplexes Zusammenspiel aus biologischen, emotionalen und gesellschaftlichen Faktoren. Hormone, Emotionen und sogar die Erziehung beeinflussen, wie Frauen ihre Lust wahrnehmen – oft steht dabei ein großes Hindernis im Weg, die Scham.
Warum fällt es vielen Frauen so schwer, ihre eigene Lust ohne Schuldgefühle oder Zurückhaltung zu genießen? Wie beeinflussen unser Zyklus und unsere Emotionen unser Verlangen? Und vor allem – wie können wir lernen, unsere Sexualität frei und selbstbestimmt zu leben?
In diesem Artikel erfährst du, warum deine Lust manchmal schwankt, wie du dich von gesellschaftlichen Tabus befreien kannst und welche Rolle dein Zyklus tatsächlich spielt. Lass uns gemeinsam dieses wichtige, oft verschwiegenen Thema erkunden – für eine lustvolle, selbstbestimmte und schamfreie Sexualität!
Wenn du lieber zuhörst, anstatt zu lesen, dann haben wir hier für dich die passende Podcastfolge:
Das erwartet dich hier
- Was ist Scham?
- Warum empfinden viele Frauen Scham in Bezug auf ihre Sexualität?
- Gesellschaftliche Prägung und Erziehung
- Historische Perspektive: Wie kulturelle Normen und Tabus die Sexualität von Frauen geprägt haben
- Moralische und kulturelle Einflüsse
- Scham durch mangelnde Aufklärung und Tabuisierung
- Medien und unrealistische Schönheitsideale
- Körperbild und Selbstzweifel als Lust-Killer
- Emotionale und psychologische Aspekte der weiblichen Sexualität
- Der Einfluss der Tokophobie auf die Scham
- Symptomatik der Schamgefühle
- Warum schämen sich viele Frauen, offen über ihre Sexualität zu sprechen?
- Auswirkungen unterdrückter Sexualität auf die emotionale und körperliche Gesundheit
- Der Einfluss des Menstruationszyklus auf die Sexualität und Schamgefühle
- Die Rolle von Scham und Stress im Hormonhaushalt
- Symptomsprache von Scham und der Angst vor Intimität
- Welche Fragen du dir bei Schamgefühlen stellen darfst
- Ausblick – gesellschaftlicher Wandel: Weibliche Sexualität ohne Scham leben
- Wie Frauen Scham überwinden und die Kommunikation verbessern können
- Was du weiterhin selbst machen kannst um deine Schamgefühle reduzieren und dein Sexualität leben zu können
- Wie unser Kurs Miss Ovu deine Sexualität unterstützen und dein Schamgefühl bearbeiten kann
- Zusammenfassung – Sexualität und Scham
Was ist Scham?
Scham ist eine der stärksten und zugleich unangenehmsten Emotionen, die wir Menschen empfinden können. Sie entsteht, wenn wir das Gefühl haben, nicht den Erwartungen anderer oder gesellschaftlichen Normen zu entsprechen. Scham kann uns innerlich klein machen, uns zurückziehen lassen und unser Selbstwertgefühl erheblich beeinflussen.
Scham ist eine soziale Emotion, die tief in unserer Psyche verankert ist. Während Emotionen wie Angst oder Wut oft eine direkte Reaktion auf eine konkrete Situation sind, entsteht Scham meist durch den/aus dem Vergleich mit anderen oder internalisierten gesellschaftlichen Normen. Sie tritt auf, wenn wir das Gefühl haben:
- Bloßgestellt oder bewertet zu werden,
- Nicht gut genug zu sein,
- Gegen soziale oder moralische Regeln verstoßen zu haben,
- Unsere Körperlichkeit oder Sexualität nicht in gesellschaftlich akzeptierter Weise zu leben.
Scham wird oft mit Schuld verwechselt, doch es gibt einen wesentlichen Unterschied. Die Schuld bezieht sich auf eine konkrete Handlung (Ich habe etwas Falsches getan), während sich die Scham auf das eigene Selbst (Ich bin falsch) bezieht. Während die Schuld oft dazu führen kann, dass wir unser Verhalten ändern, führt die Scham oft dazu, dass wir uns zurückziehen und uns selbst in Frage stellen. Scham ist nicht angeboren, sondern wird erlernt.

Warum empfinden viele Frauen Scham in Bezug auf ihre Sexualität?
Scham und Sexualität sind für viele Frauen eng miteinander verknüpft. Während die männliche Lust oft als selbstverständlich gilt, ist die weibliche Sexualität bis heute mit gesellschaftlichen Tabus, Erziehungsmustern und kulturellen Erwartungen behaftet. Viele Frauen wachsen mit der unausgesprochenen Botschaft auf, dass ihre Lust entweder kontrolliert oder unterdrückt werden sollte. Doch woher kommt diese Scham – und warum beeinflusst sie bis heute das sexuelle Erleben vieler Frauen?
Gesellschaftliche Prägung und Erziehung
Von klein auf lernen viele Mädchen, dass brav sein und sich nicht zu freizügig zeigen (vermeintlich) richtige Werte sind. Während Jungen oft für ihre Neugier hinsichtlich ihrer Sexualität bestärkt werden, erhalten Mädchen subtil oder direkt die Botschaft, dass sexuelle Lust etwas Anrüchiges oder Gefährliches ist. Begriffe wie leichtes Mädchen oder zu offensiv verstärken das Gefühl, dass weibliche Lust etwas ist, das kontrolliert oder versteckt werden sollte.
Historische Perspektive: Wie kulturelle Normen und Tabus die Sexualität von Frauen geprägt haben
Die weibliche Sexualität war über Jahrhunderte hinweg stark von patriarchalen Strukturen, religiösen Dogmen und gesellschaftlichen Normen beeinflusst. Während sie in einigen frühen Kulturen als natürlicher und sogar heiliger Bestandteil des Lebens angesehen wurde, wandelte sich dieses Bild im Laufe der Zeit drastisch. Besonders in der Antike, im Mittelalter und während der viktorianischen Ära wurde die weibliche Sexualität zunehmend reglementiert und mit Scham behaftet. Frauen wurden auf ihre Rolle als Mütter und Ehefrauen reduziert, während eine sexuelle Selbstbestimmung als unmoralisch galt. Begriffe wie Tugend oder Keuschheit dienten lange dazu, die weibliche Lust zu kontrollieren – wer sich diesen Normen widersetzte, riskierte eine soziale Ausgrenzung oder sogar eine Bestrafung.
Auch heute wirken diese historischen Vorstellungen noch nach. Viele Frauen fühlen sich unbewusst gehemmt, über ihre Lust zu sprechen oder ihre Sexualität frei auszuleben. Umso wichtiger ist es, sich bewusst zu machen, dass viele unserer heutigen Schamgefühle nicht natürlich, sondern erlernt sind – und dass wir die Möglichkeit haben, diese überholten Denkmuster zu durchbrechen.
Moralische und kulturelle Einflüsse
Viele Kulturen setzen bis heute auf strenge Regeln, wenn es um die weibliche Sexualität geht. Die Vorstellung, dass eine gute Frau zurückhaltend sein muss, ist tief in vielen Gesellschaften verankert. Besonders in konservativen oder religiösen Kreisen wird die weibliche Lust oft mit Schuldgefühlen verbunden. Frauen, die offen zu ihrer Sexualität stehen, werden schnell als unangemessen oder zu fordernd wahrgenommen.

Scham durch mangelnde Aufklärung und Tabuisierung
Sexuelle Aufklärung wird oft stark auf biologische Prozesse wie die Menstruation oder die Verhütung reduziert – doch das Thema Lust bleibt häufig unerwähnt. Das führt dazu, dass viele Frauen teils wenig über ihren eigenen Körper wissen und sich unwohl dabei fühlen, ihre eigenen Wünsche zu erforschen oder darüber zu sprechen. Wenn die weibliche Sexualität nicht offen thematisiert wird, entsteht schnell der Eindruck, dass Lust nicht normal oder nicht wichtig sei.

Medien und unrealistische Schönheitsideale
Filme, Werbung und Pornografie zeigen oft ein verzerrtes Bild der weiblichen Sexualität. Frauen sollen stets begehrenswert, aber nicht zu offensiv sein. Gleichzeitig suggerieren die Medien oft, dass Lust nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt ist – beispielsweise in einer festen Beziehung oder nur, wenn sie dem Partner gefällt. Das führt dazu, dass viele Frauen verunsichert sind, ob ihre eigenen Wünsche richtig sind.
Körperbild und Selbstzweifel als Lust-Killer
Wenn dein Selbstbild zur Bremse wird – und wie du das ändern kannst
Lust braucht Selbstvertrauen. Doch viele Frauen erleben genau hier ihre größte Hürde. Ein verzerrtes Selbstbild, Unsicherheiten oder das Gefühl, nicht gut genug zu sein, wirken wie eine unsichtbare Mauer – besonders in der Sexualität.
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Schönheitsideale & Vergleiche:
Medien zeigen ein einheitliches Ideal – schlank, makellos, glatt. Die Realität? Körper sind vielfältig. Und das ist gut so. -
Kritik & Bodyshaming:
Abwertende Kommentare hinterlassen Spuren – besonders in der Kindheit oder Partnerschaft. Einmal gehört, bleibt im Kopf und prägen uns unterbewusst unser Leben lang (wenn wir nichts daran ändern). -
Fehlende Aufklärung:
Viele Frauen wissen nicht, wie „normal“ ihre Körper wirklich sind. Unwissen schafft Unsicherheit – und dadurch profitiert vor allem Social Media & die Schönheitsindustrie. -
Vergleich & Konkurrenz:
Besonders online wirkt es, als wären alle anderen schöner, sexier, begehrenswerter. Dabei zeigen wir meist nur unsere Hochglanzversion – nicht die Realität. Das ist schade, weil wir sonst alle viel zufriedener mit uns wäre. -
Vergangene Verletzungen:
Ablehnung, Missbrauch oder emotionale Kälte führen oft zu tiefem Zweifel am eigenen Wert. Und dieser Zweifel macht sich besonders im Körpergefühl bemerkbar. -
Perfektionismus & Druck:
„Ich muss alles richtig machen“ – auch im Bett.
Doch Lust braucht keine Leistung. Sondern Loslassen. -
Hormone & Psyche:
Zyklus, Geburt, Wechseljahre, Depressionen oder Ängste – all das beeinflusst das Selbstbild. Und oft auch das Gefühl, begehrenswert zu sein. -
Kulturelle Prägungen:
Wer gelernt hat, dass der eigene Körper „sittsam“ oder „kontrolliert“ sein muss, schämt sich schnell. Dabei ist dein Körper genau richtig, so wie er ist.
Genug von Zyklusbeschwerden?
In unserem Webinar "PMS Secrets" zeigen wir dir, was die Wurzel von Periodenschmerzen, Stimmungsschwankungen und anderen zyklusbedingten Symptomen ist & wie du diese Ursachen löst.

Emotionale und psychologische Aspekte der weiblichen Sexualität
Die weibliche Sexualität ist weit mehr als ein körperlicher Prozess – sie ist eng mit den Emotionen, dem mentalen Wohlbefinden und psychologischen Faktoren verknüpft. Während Lust und Erregung bei Männern oft eher körperlich ausgelöst werden, spielt bei Frauen die mentale und emotionale Ebene eine entscheidende Rolle. Stress, Selbstwertgefühl, frühere Erfahrungen und die Qualität der Beziehung können maßgeblich beeinflussen, wie intensiv Lust empfunden wird.
Ein wesentlicher Faktor ist das emotionale Sicherheitsgefühl. Frauen brauchen häufig eine tiefe Vertrauensbasis, um sich sexuell fallen lassen zu können. Unsicherheiten in der Partnerschaft, emotionale Verletzungen oder ungelöste Konflikte können die Lust erheblich mindern. Auch das Selbstbild spielt eine große Rolle: Wer sich in seinem Körper wohlfühlt, erlebt oft eine intensivere und freiere Sexualität. Umgekehrt können Selbstzweifel, Perfektionismus oder negative Gedanken hemmend wirken.
Zusätzlich beeinflussen psychologische Faktoren wie die Erziehung, gesellschaftliche Normen und individuelle Glaubenssätze die Art und Weise, wie Frauen ihre Sexualität erleben. Wer mit Scham oder Tabus aufgewachsen ist, hat möglicherweise Schwierigkeiten, sich selbst als lustvolles Wesen zu akzeptieren. Auch frühere traumatische Erlebnisse können das Erleben von Lust negativ beeinflussen.
Ein bewusster Umgang mit den eigenen Emotionen, eine offene Kommunikation mit dem Partner/der Partnerin und das Erkennen von negativen Denkmustern können helfen, die eigene Sexualität freier und selbstbestimmter zu leben. Weibliche Lust ist nicht nur hormonell gesteuert – sie beginnt im Kopf und im Herzen.
Genau dabei unterstützen wir dich in unserem Programm „Miss Ovu“, denn, wenn es „so einfach“ wäre, hättest du es ja längst schon geändert.
Psychologische Faktoren, die die Libido beeinflussen
Die weibliche Libido wird nicht nur durch hormonelle Schwankungen, sondern auch durch eine Vielzahl an psychologischen Faktoren beeinflusst. Während körperliche Erregung eine Rolle spielt, ist die mentale Verfassung oft der entscheidende Schlüssel dafür, ob Lust überhaupt empfunden wird. Stress, Selbstzweifel, Beziehungskonflikte oder frühere Erfahrungen können die Libido entweder steigern oder hemmen:

- Stress & mentale Belastung:
Dauerstress hemmt die Sexualhormone. Wer ständig funktionieren muss, hat kaum Kapazität für Lust. Cortisol killt die Libido, denn wenn wir auf „Überlebensmodus“ eingestellt sind, ist evolutionär nicht der beste Zeitpunkt für Fortpflanzung. - Selbstbild & Körpergefühl:
Wer sich schön fühlt, spürt mehr Lust. Wer zweifelt, blockiert sich oft selbst – ganz ohne es zu merken. Dein Körper ist kein Projekt – sondern dein Zuhause. - Beziehung & Bindung:
Lust braucht Vertrauen. Emotionale Nähe ist für viele Frauen die Basis für sexuelle Erregung. - Vergangene Erlebnisse:
Verletzungen, Zurückweisungen oder Grenzüberschreitungen hinterlassen Spuren. Alte Wunden können Lust unbewusst blockieren – weil wir diese vergangenen Erfahrungen in uns gespeichert haben. - Gesellschaftliche Prägungen:
Wer gelernt hat, dass Lust gefährlich oder „zu viel“ ist, hält sich selbst klein. Sexuelle Freiheit beginnt im Kopf. - Psychische Belastungen & Medikamente:
Depressionen, Ängste oder hormonelle Verhütungsmittel können Lust spürbar dämpfen. Auch das ist nichts, wofür du dich rechtfertigen musst.
Deshalb arbeiten wir im Miss Ovu Programm nicht nur an der Oberfläche – sondern an der Wurzel: dem Stress.
Denn: Stress ist oft die gemeinsame Ursache hinter Lustlosigkeit, hormonellem Ungleichgewicht und emotionaler Anspannung.
Im Kurs lernst du, wie du dein Nervensystem wirklich regulierst, alte Muster löst und deinem Körper wieder das Gefühl gibst, sicher zu sein – auch in der Intimität.
Für mehr Lust. Mehr Verbindung. Mehr du.
Wie beeinflussen Scham und gesellschaftliche Normen das sexuelle Erleben?
Scham ist kein lauter Gegner. Sie klopft nicht an und kündigt sich an – sie wirkt still. Und doch ist sie eine der stärksten Barrieren, wenn es um weibliche Lust geht.
Viele Frauen haben gelernt: Lust ist gefährlich. Begehrlichkeit ist etwas, das man besser kontrolliert. Und wer zu viel will, ist „zu fordernd“. Dieses alte Skript läuft oft unbewusst mit – und verhindert, dass du dich in deiner Sexualität wirklich frei fühlst.
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Scham stört die Erregung – schon bevor sie überhaupt entsteht:
Wenn du beim Sex denkst:
„Ist das okay, was ich gerade fühle?“
„Sehe ich gut genug aus in diesem Licht?“
… dann kannst du dich nicht entspannen.
Lust braucht Sicherheit. Und Sicherheit entsteht, wenn du bei dir bist. -
Scham lässt dich zurückhalten und anpassen:
Du traust dich nicht, deine Wünsche auszusprechen.
Du vermeidest es, Initiative zu zeigen.
Du funktionierst – aber du spürst dich nicht.
Das Ergebnis: innere Leere statt echter Intimität. -
Lust wird mit Schuld verknüpft:
Besonders, wenn du mit strengen moralischen Vorstellungen aufgewachsen bist.
Vielleicht hast du das Gefühl, etwas Verbotenes zu tun, wenn du Lust empfindest.
Dabei ist Lust nichts, wofür du dich entschuldigen musst – sie ist ein Teil von dir. -
Dein Körper wird zum Feind statt zum Zuhause:
Du denkst an Cellulite, Bauchfalten oder „Problemzonen“.
Du vermeidest Licht, bestimmte Stellungen oder sogar Berührungen.
Statt Verbindung entsteht Anspannung. Statt Genuss entsteht Unsicherheit. -
Wenn Scham zu einer dauerhaften Blockade wird:
Du entwickelst Angst vor Nähe.
Du meidest Sexualität – oder nimmst sie nur noch als Pflicht wahr.
Und irgendwann ist die Lust nicht nur blockiert – sie fühlt sich gar nicht mehr lebendig an.
Aber es darf anders werden:
-
Du darfst spüren, dass du nichts falsch machst, wenn du Lust empfindest.
-
Du darfst dich zeigen – ohne dich zu rechtfertigen.
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Du darfst wieder in deinem Körper ankommen – ohne ihn verändern zu müssen.
Lust ist kein Bonus. Sie ist dein Geburtsrecht.
Und sie wartet nur darauf, dass du ihr wieder Raum gibst.

Der Einfluss der Tokophobie auf die Scham
Eine übermäßige Angst vor einer Schwangerschaft kann die Schamgefühle in Bezug auf Sexualität erheblich verstärken. Diese Angst wird als Tokophobie bezeichnet – ein Begriff, der sich auf die extreme Furcht vor einer Schwangerschaft oder Geburt bezieht. Frauen, die unter einer Tokophobie leiden, empfinden oft eine starke innere Anspannung und Kontrollverlust in Bezug auf sexuelle Aktivitäten. Diese Angst kann dazu führen, dass sie ihre Sexualität mit Scham oder Schuldgefühlen verknüpfen, da der natürliche Ausdruck ihrer Lust mit einer potenziell gefährlichen Konsequenz (Schwangerschaft) verbunden ist.
Symptomatik der Schamgefühle
Wenn Scham deine Lust klein hält
Manche Gefühle sind so leise, dass wir sie kaum bemerken. Und trotzdem steuern sie unser Verhalten, unsere Gedanken – und unser Erleben von Intimität. Scham ist so ein Gefühl.
Sie ist nicht laut. Oft zeigt sie sich nur in einem kurzen Zögern. In einem Gedanken wie: „Kann ich das wirklich sagen?“ Oder: „Wie sehe ich dabei wohl aus?“ Und genau das macht sie so kraftvoll – weil sie uns unbemerkt davon abhält, uns zu zeigen. Uns zu spüren. Uns hinzugeben.
Viele Frauen kennen das: Du willst Nähe. Aber irgendetwas in dir hält dich zurück. Du bist mit dem Kopf bei deinem Bauch, bei deinen Dehnungsstreifen oder beim Licht im Raum – statt bei dir. Statt bei deiner Lust.
Und genau hier sitzt die Scham.
Sie zeigt sich darin, dass du dich nicht traust, anzusprechen, was du dir wirklich wünschst. Oder dass du das Gefühl hast, „nicht sexy genug“ zu sein. Oder „zu viel“. Oder „zu wenig“.
Sie zeigt sich, wenn du dich während des Sex unwohl fühlst, weil du deinen Körper nicht magst. Wenn du den Orgasmus nicht zulassen kannst, weil du Angst hast, die Kontrolle zu verlieren. Wenn du bestimmte Praktiken meidest – nicht, weil du sie nicht magst, sondern weil du dich dafür schämst, sie überhaupt in Erwägung zu ziehen.
Scham trennt uns von uns selbst. Und damit auch von echter Intimität. Denn solange du innerlich angespannt bist, wird es schwer, dich wirklich hinzugeben. Lust entsteht nicht im Kopf – aber sie kann dort ganz schnell verloren gehen.
Doch du darfst das ändern.
Du darfst deine Scham anschauen. Du darfst erkennen, wo sie dich klein hält. Und du darfst sie gehen lassen – Schritt für Schritt. Nicht, weil du „richtig“ sein musst. Sondern weil du es verdienst, dich frei zu fühlen. Weil deine Lust keine Erlaubnis braucht. Und weil du in deinem Körper zuhause sein darfst – genau so, wie er ist. Genau dabei helfen wir dir in unserem Miss Ovu Programm, in unserem Training zu „Sexualität & Lust“.
Intimität beginnt mit dir. Mit deiner Erlaubnis, dich zu spüren. Deine Lust zu leben. Und dich dabei sicher zu fühlen.
Warum schämen sich viele Frauen, offen über ihre Sexualität zu sprechen?
Obwohl die Sexualität ein natürlicher Teil des Lebens ist, fällt es vielen Frauen schwer, offen über ihre Lust, Wünsche und Fantasien zu sprechen. Während Männer oft als sexuell aktiv und experimentierfreudig dargestellt werden, hält sich hartnäckig das Bild der anständigen Frau, die ihre Sexualität eher zurückhaltend leben sollte. Diese tief verwurzelten gesellschaftlichen Normen und kulturellen Prägungen sind ein zentraler Grund dafür, warum viele Frauen Hemmungen haben, ihre Bedürfnisse zu äußern.

Lust braucht keine Erlaubnis
Viele Frauen haben nie gelernt, dass ihre Lust in Ordnung ist. Dass sie willkommen ist. Dass sie nicht nur erlaubt, sondern ein natürlicher Teil ihres Seins ist. Stattdessen erleben wir Scham, Unsicherheit und haben Angst, was andere denken könnten.
Die Angst vor Bewertung sitzt tief. In vielen Kulturen – und manchmal sogar im eigenen Elternhaus – wurde beigebracht: Eine „gute Frau“ ist zurückhaltend. Sie spricht nicht offen über ihre Sexualität. Sie genießt vielleicht – aber bitte leise. Und wehe, sie will etwas anderes als der Partner…
Diese Angst wirkt weiter. Sie führt dazu, dass viele Frauen ihre Bedürfnisse zurückhalten, ihre Fantasien nicht teilen, sich selbst verurteilen – einfach nur, weil sie spüren, dass ihre Lust nicht ins Bild passt, das ihnen beigebracht wurde. Und genau da fängt das Problem an. Wenn Lust mit Unsicherheit verknüpft ist, kann sie nicht frei fließen. Wenn du nicht gelernt hast, dass deine Fantasien okay sind – wie sollst du sie dann jemals mit jemandem teilen? Wenn du befürchtest, „zu viel“ oder „zu wenig“ zu sein – wie sollst du dich dann jemals sicher fühlen?
Die sexuelle Aufklärung, wie wir sie kennen, macht es nicht besser. Sie spricht über Verhütung, vielleicht noch über Körperfunktionen – aber selten über Lust. Und schon gar nicht über weibliche. Stattdessen werden Bilder vermittelt: Entweder übersexualisiert oder tabuisiert. Irgendwo dazwischen: die echte Frau, die sich fragt, ob mit ihr vielleicht irgendwas nicht stimmt.
Doch weißt du was? Mit dir stimmt alles. Lust ist nichts, das du dir verdienen musst. Sie ist da. Auch wenn du sie lange nicht gespürt hast. Auch wenn du sie verdrängt oder versteckt hast. Sie war immer da – nur leise.
Es geht nicht darum, sofort alles auszusprechen. Sondern Schritt für Schritt die Verbindung zu dir selbst wiederherzustellen. Dir selbst zu erlauben, dich zu erkunden. Zu lernen, dass Kommunikation kein Risiko ist, sondern ein Geschenk. Für dich. Und für jede Beziehung, in der du dich wirklich zeigen willst. Deine Lust darf Raum bekommen. Du darfst dich zeigen – so wie du bist. Mit allem, was du willst. Ohne dich zu rechtfertigen.
Weibliche Lust ist kein Tabu. Sie ist deine Wahrheit. Und sie verdient es, gehört zu werden.

Die Auswirkungen von Scham auf Sex in der Partnerschaft
Wenn Scham deine Lust unterdrückt
Viele Frauen spüren instinktiv: Da ist ein Thema mit meiner Sexualität. Etwas, das nicht frei fließen kann. Etwas, das sich schwer, unangenehm oder sogar „falsch“ anfühlt. Und oft steckt dahinter ein Wort, das so unscheinbar klingt – aber tief in uns wirkt: Scham.
Scham kann dazu führen, dass du dich selbst zurückhältst. Dass du nicht sagst, was du dir wünschst. Dass du deinen Körper als „nicht gut genug“ empfindest oder deine Lust als „zu viel“ oder „nicht normal“. Und genau das macht Sexualität kompliziert – obwohl sie eigentlich etwas Leichtes, Lebendiges und Verbindendes sein könnte.
Wir erleben das häufig bei unseren Teilnehmerinnen: Sie haben gelernt, dass es gefährlich oder peinlich ist, ihre Lust zu zeigen. Dass sie nicht sexy und sicher sein dürfen. Dass es wichtiger ist, dem Partner zu gefallen, als sich selbst wirklich zu spüren.
Und genau hier beginnt der Kreislauf: Wenn du dich für deine Lust schämst, fällt es dir schwer, über deine Bedürfnisse zu sprechen. Du wirst vorsichtiger, passiver, angepasster – und verlierst dabei die Verbindung zu deinem eigenen Körper. Deine Sexualität wird ein Ort, an dem du dich unsicher fühlst, statt geborgen. Ein Ort, an dem du funktionierst, statt dich hinzugeben.
Oft steckt hinter der Scham ein ganz altes Thema: Ein Idealbild davon, wie „eine Frau“ sein sollte. Gepflegt, aber nicht zu sexy. Offen, aber bitte nicht „zu wild“. Die Botschaften, die wir in Werbung, Serien oder im eigenen Elternhaus lernen, machen etwas mit uns – sie setzen sich fest. Und plötzlich fühlen wir uns falsch, wenn wir einfach nur wir sind.
Was dann hilft? Der Blick nach innen. Und die Erlaubnis, diese alten Bilder zu hinterfragen. Du darfst deine Lust spüren. Du darfst sexy sein, ohne dich zu erklären. Du darfst reden über das, was dir gefällt. Und du darfst nicht wollen – auch das gehört dazu.
Genau das machen wir inunserem Miss Ovu Programm.
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Die Rolle von Scham und Angst bei der Bewertung von sexueller Unlust
Sexuelle Unlust ist ein Thema, das viele Frauen betrifft, doch nur wenige sprechen offen darüber. Häufig sind es nicht nur hormonelle oder körperliche Ursachen, die das sexuelle Verlangen mindern, sondern auch tief verwurzelte Schamgefühle und die Angst vor Bewertung. Frauen, die sich für ihre Lust oder ihren Körper schämen oder fürchten, im Bett nicht gut genug zu sein, können eine innere Blockade entwickeln, die sich negativ auf ihre Libido auswirkt.
Scham ist eine der größten psychischen Hürden, wenn es um die weibliche Sexualität geht. Viele Frauen wachsen mit der Vorstellung auf, dass ihre Lust kontrolliert oder versteckt werden sollte, während die männliche Sexualität oft als selbstverständlich angesehen wird. Diese früh erlernten Denkmuster können dazu führen, dass Frauen ihr sexuelles Verlangen unterdrücken oder sich sogar unwohl fühlen, wenn sie Lust verspüren.
Ein weiterer Aspekt ist die Scham über den eigenen Körper. Frauen, die mit ihrem Aussehen hadern oder sich mit unerreichbaren Schönheitsidealen vergleichen, fühlen sich möglicherweise nicht wohl dabei, sich ihrem Partner oder ihrer Partnerin sexuell zu öffnen. Wer sich selbst als nicht attraktiv genug empfindet, hat oft Schwierigkeiten, sich beim Sex fallen zu lassen und Erregung zuzulassen. Statt sich auf ihre Lust zu konzentrieren, sind viele Frauen während der Intimität mit Selbstzweifeln beschäftigt, was das sexuelle Erleben stark beeinträchtigen kann.
Die Angst, im Bett bewertet zu werden, ist ein weiterer Faktor, der sexuelle Unlust verstärken kann. Viele Frauen setzen sich selbst unter Druck, gut im Bett sein zu müssen oder bestimmten Erwartungen gerecht zu werden.
Der Einfluss von Schamgefühlen auf den Menstruationszyklus
Scham ist eine starke Emotion, die nicht nur das psychische Wohlbefinden beeinflusst, sondern auch tief in den Hormonhaushalt eingreifen kann. Wenn eine Frau Scham in Bezug auf ihre Sexualität oder ihren Körper empfindet, kann dies Stressreaktionen im Körper auslösen, die wiederum den Menstruationszyklus beeinflussen.
Eine chronische emotionale Belastung durch Scham kann den Hypothalamus-Hypophysen-Ovar-Achse (HHO-Achse) stören – das System, das den Menstruationszyklus steuert. Studien zeigen, dass psychischer Stress und emotionale Anspannung mit erhöhten Menstruationsschmerzen (Dysmenorrhö) zusammenhängen. Scham und unterdrückte Emotionen führen häufig zu körperlicher Anspannung, insbesondere im Beckenbodenbereich. Dies kann sich in stärkeren Krämpfen während der Periode äußern.
Scham aktiviert weiterhin das Stresssystem im Körper, insbesondere die Ausschüttung von Cortisol und Adrenalin. Ein dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel kann:
- Den Eisprung verzögern oder ausbleiben lassen, da der Körper im Überlebensmodus Energie spart.
- Den Zyklus unregelmäßig machen, indem er die Balance von Östrogen und Progesteron stört.
- Menstruationsbeschwerden verstärken, da Stress entzündliche Prozesse im Körper begünstigen kann.




Die Rolle von Scham und Stress im Hormonhaushalt
Unser Hormonhaushalt wird nicht nur durch biologische Prozesse gesteuert, sondern auch stark von unseren Emotionen beeinflusst. Scham und Stress gehören zu den intensivsten psychischen Belastungen, die nachweislich Auswirkungen auf das hormonelle Gleichgewicht haben. Besonders Frauen erleben oft eine enge Verbindung zwischen emotionalem Wohlbefinden, Stressreaktionen und hormonellen Schwankungen – was sich wiederum auf den Menstruationszyklus, die Libido und das allgemeine Wohlbefinden auswirken kann.
Scham ist eine der intensivsten Emotionen, die Menschen empfinden können. Sie löst eine starke körperliche Reaktion aus, die mit Angst und Unsicherheit vergleichbar ist. Wenn eine Frau sich für ihre Sexualität, ihren Körper oder ihre Bedürfnisse schämt, kann dies zu chronischem Stress führen – und damit das hormonelle Gleichgewicht erheblich beeinträchtigen.
- Scham aktiviert die Stressachse: Das Erleben von Scham aktiviert die sogenannte Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HPA-Achse), die für die Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol verantwortlich ist. Chronisch erhöhte Cortisolwerte können wiederum die Produktion von Sexualhormonen wie Östrogen, Progesteron und Testosteron beeinflussen.
- Sexualhormone unter Druck: Hohe Cortisolspiegel können den Eisprung verzögern oder sogar aussetzen, was zu Zyklusunregelmäßigkeiten und hormonellen Dysbalancen führt. Frauen mit chronischer Scham oder unterdrückter Sexualität berichten häufig von PMS-Symptomen, Stimmungsschwankungen oder Libidoverlust.
- Die Rolle von Oxytocin: Oxytocin wird durch positive Berührung, Nähe und Sexualität ausgeschüttet. Scham kann jedoch dazu führen, dass Frauen sich von solchen intimen Erfahrungen zurückziehen – wodurch weniger Oxytocin produziert wird und Gefühle von Isolation oder Unsicherheit verstärkt werden.
Dauerhafter Stress – ob durch Scham oder äußeren Druck – bringt den gesamten Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht. Der weibliche Körper ist darauf programmiert, in Zeiten von Stress und Gefahr die Fortpflanzung eher zu unterdrücken, da eine unsichere Umgebung nicht ideal für eine Schwangerschaft ist.

Die Rolle von Endorphinen: Natürliche Glückshormone und ihr Einfluss auf Sexualität, Zyklus und Wohlbefinden
Endorphine gehören zu den sogenannten Glückshormonen und spielen eine zentrale Rolle für unser emotionales Wohlbefinden, unsere Stressregulation und unser Lustempfinden. Diese körpereigenen Neurotransmitter werden in Stresssituationen, bei körperlicher Aktivität, sexueller Erregung und beim Orgasmus freigesetzt. Endorphine haben eine stark schmerzlindernde, entspannende und stimmungsaufhellende Wirkung, weshalb sie direkt mit der weiblichen Sexualität, dem Menstruationszyklus und dem allgemeinen Wohlbefinden in Verbindung stehen.
Endorphine sorgen für eine natürliche Euphorie und steigern die emotionale Bindung, indem sie positive Gefühle verstärken. Besonders beim Sex, aber auch durch Berührungen, Küssen und Orgasmen werden große Mengen an Endorphinen ausgeschüttet. Dies führt zu einem angenehmen Gefühl der Entspannung, Geborgenheit und Zufriedenheit. Endorphine haben die folgenden positiven Eigenschaften, sie:
- Fördern die Lust und eine sexuelle Erregung: Ein hoher Endorphinspiegel kann die sexuelle Lust steigern, indem er Stress reduziert und das allgemeine Wohlbefinden verbessert.
- Lindern Schmerzen und Verspannungen: Da Endorphine eine ähnliche Wirkung wie körpereigene Opioide haben, können sie Menstruationsbeschwerden, Kopfschmerzen und sogar Schmerzen beim Geschlechtsverkehr lindern.
- Erhöhen die emotionale Bindung: Nach dem Sex wirken Endorphine gemeinsam mit Oxytocin und fördern das Gefühl von Nähe und Vertrauen zwischen den Partnern.
- Können gegen sexuelle Unlust helfen: Frauen, die unter Stress oder einer hormonellen Dysbalancen leiden, erleben oft eine verringerte Libido. Endorphine wirken hier als natürliche Stimmungsaufheller und können helfen, die sexuelle Lust wieder zu steigern.

Sexualität im Miss Ovu Kurs – zurück zu dir.
Weibliche Sexualität ist kein „Nice to have“. Sie ist tief verbunden mit deinem Selbstbild, deiner Lebenskraft und deinem Nervensystem. Doch viele Frauen erleben sie nicht als Quelle von Energie und Freude – sondern als etwas, das sich angespannt, fremd oder einfach… nicht richtig anfühlt.
Vielleicht kennst du das:
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Du spürst wenig oder keine Lust – und weißt nicht, warum.
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Du schämst dich für deine Fantasien oder empfindest deine Bedürfnisse als „zu viel“.
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Du kannst dich nicht fallen lassen – weil dein Kopf immer „mitredet“.
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Du vermeidest Nähe – weil dein Körper sich nicht sicher anfühlt.
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Oder du funktionierst – aber du spürst dich dabei nicht.

Im Miss Ovu Kurs schauen wir genau hier hin – liebevoll, ehrlich und mit Tiefgang.
Denn deine Sexualität ist nicht „kaputt“. Sie ist vielleicht einfach überlagert. Von Scham. Von Stress. Von alten Erfahrungen. Von einem Bild, wie du sein solltest – statt der Frage, wie du dich wirklich fühlst.
Wie unser Kurs Miss Ovu deine Sexualität unterstützen und dein Schamgefühl bearbeiten kann
Unser Kursansatz basiert auf den unverarbeiteten Emotionen unserer Kindheit und Jugend. In unserem Kurs arbeiten wir mithilfe unserer ganz speziellen Methode – einer Kombination aus EFT, den Gene Keys und der Epigenetik – an deinen ganz persönlichen Thematiken. Natürlich sollst du, sofern du aktuell Medikamente nimmst oder dich in einer Therapie befindest, dies auf jeden Fall weiterhin machen. Du kannst auch jederzeit die genannten anderen Methoden unterstützend nutzen – wie du es für dich als richtig empfindest. Dauerhaft solltest du jedoch an den Ursachen von deinem Schamgefühl arbeiten – in unserem Miss Ovu Kurs leiten wir dich dazu an. Darin bearbeiten wir die sechs Muster, darunter die DHEA-Balance, die Östrogendominanz, den Progesteronmangel, Schmerzen und Krämpfe, Stimmungsschwankungen, das Krankheitsgefühl und die Sexualität in einem 4-Schritt-Programm.
Das hat dich neugierig gemacht? Du möchtest endlich wieder deine Sexualität ganz ohne Scham genießen können? Dann könnte unser Miss Ovu Kurs genau richtig für dich sein! Hier kommst du direkt zum Kurs: Zum Miss Ovu Kurs
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Das Sexualitäts-Training im Miss Ovu Kurs hilft dir,
-
emotionale Blockaden wie Scham, Schuld oder Unsicherheit zu erkennen
-
die Sprache deines Körpers zu verstehen – statt gegen ihn zu kämpfen
-
dein Nervensystem auf Sicherheit umzuprogrammieren – über den Vagusnerv und gezieltes Tapping
-
alte Glaubenssätze aufzulösen (z. B. „Ich darf nicht zu fordernd sein“, „Ich muss gefallen“, „Ich bin nicht attraktiv genug“)
-
deine Bedürfnisse wieder zu spüren und sie – in deinem Tempo – auszudrücken
-
Intimität neu zu erleben – nicht als Pflicht, sondern als Verbindung
Wir arbeiten mit der LMO-Methode, die Körper, Nervensystem und emotionale Prägungen ganzheitlich einbezieht. Du bekommst:
-
gezielte Tapping-Sessions zu den Kernthemen rund um Sexualität
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Reflexionsfragen, um deine eigenen Muster zu erkennen
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Input zu hormonellen, gesellschaftlichen und psychischen Einflüssen auf weibliche Lust
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Übungen zur Körperwahrnehmung und Selbstannahme
-
einen sicheren Raum, um dich wieder mit deiner eigenen Wahrheit zu verbinden
Sexualität ist kein Ziel – sondern ein Weg.
Ein Weg zurück zu dir. In deinen Körper. In deine Lebendigkeit.
Und genau dafür ist dieses Training da.

Sexualität und Scham - auf einen Blick
- Scham ist ein tief verwurzeltes emotionales und gesellschaftliches Phänomen, das Frauen in ihrer Sexualität beeinflusst,
- Sie entsteht oft durch kulturelle Normen, religiöse Erziehung und persönliche Erfahrungen.
- Ein negatives Körperbild und Angst vor Bewertung können die Scham verstärken,
- Scham kann die Libido hemmen und sexuelle Erfüllung verhindern, sie kann psychosomatische Symptome wie Verspannungen, Blasenprobleme oder Verdauungsstörungen auslösen,
- Ein gestörter Bezug zur eigenen Sexualität kann ferner emotionale Blockaden verursachen.
- Scham kann durch erhöhten Stress das hormonelle Gleichgewicht (z. B. Cortisol, Östrogen, Progesteron) stören,
- Ein gestörter Hormonhaushalt kann den Zyklus verlängern, verkürzen oder sogar zum Ausbleiben der Periode führen,
- PMS-Symptome wie eine emotionale Anspannung, depressive Verstimmungen und Schmerzen können durch Scham verstärkt werden.
- In der Symptomsprache zeigt sich vor allem Symptome in Bereichen des Ausdrucks (Hals, Stimme), der Sexualität (Beckenbereich, Sexualorgane) und der Haut. Die Angst vor Intimität und das Schamgefühl repräsentieren den Schatten des Musters der Unehrlichkeit,
- Eine offene Kommunikation, die Reflexion von Schuld- und Schamgefühlen, Achtsamkeit, ein Zyklusbewusstsein und unser Miss Ovu Kurs können dir bei der Überwindung deiner Schamgefühle helfen.